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Standardprozesse der Herstellung – Handbuch erhältlich 
Von Anfang 2005 bis Anfang 2007 gelang es der Berliner Werkstatt Herstellung, einen Standard für den Herstellprozess in Verlagen zu erarbeiten. Dieser erscheint zur Frankfurter Buchmesse 2007 und kann jetzt per Faxformular bestellt werden.

Warum ein Standard?

Um wirklich im Einklang mit dem Markt produzieren zu können, ist es notwendig, dass man seine Produktionsprozesse kennt und beschreiben kann. Das ist die Basis für alle Verlage, die sich auch in Zukunft gut aufstellen und den neuen Herausforderungen und veränderten Bedürfnissen ihrer Märkte ebenso schlank wie zielgerichtet gerecht werden wollen.

Die Motivation der Beteiligten bestand folglich darin, zu belastbaren Prozessen zu kommen, die schnell, durchgängig, effizient und flexibel sind und die zu Kostenersparnis, Qualitätssicherung und Risikoeingrenzung – also zu mehr Erfolg des Gesamtprozesses – führen.

10 Kernprozesse mit ihren 43 Teilprozessen wurden analysiert und in Einzelheiten beschrieben. Damit liegt nach zwei Jahren ein vorläufiges Arbeitsergebnis vor, das den Anspruch einlöst, allgemeingültig zu sein und einen Standard für den Herstellprozess darzustellen.

Was bietet das Handbuch?

Übertragen auf eine beliebige Produktion lässt sich der komplette Herstellprozess abbilden und planen. Ressourcen können aus den erwarteten Prozessergebnissen abgeleitet und angemessen eingeplant werden, Terminpläne und Checklisten können erstellt werden ohne die Sorge, wirklich wesentliche Dinge übersehen oder vergessen zu haben.

Geht es darum, Informations- und Kommunikationswege in einem Verlag zu überdenken, kann man sich ebenfalls an den analysierten Teilprozessen orientieren. Man wird alle notwendigen Prozesse und ihre Rahmenbedingungen dort finden.

Wann immer ein Unternehmen vor der Frage steht: „Sind wir richtig organisiert?“, ist die Betrachtung der eigenen Prozesse unerlässlich. Nachhaltig wird der Nutzen der Ergebnisse der Werkstatt insbesondere sichtbar, wenn es um die Umsetzung von Prozessen in einer Softwarelösung, z. B. eines neuen ERP-Systems, geht.

Was ist die Berliner Werkstatt Herstellung?

Auf Einladung von Helmut von Berg, Direktor Klopotek & Partner, wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit Vertretern von Verlagen, darunter Random House, S. Fischer oder MAIRDUMONT, Dienstleistern, darunter hgv publishing services aus der Holtzbrinck-Gruppe, arvato systems von Bertelsmann sowie mit Beratern wie Joachim Brunold und einer der wichtigsten Hochschulen für Verlagsherstellung (Prof. Christian Ide von der HTWK Leipzig) eine Arbeitsgruppe gegründet: die Berliner Werkstatt Herstellung.

Die heute rund 30 Mitglieder setzten sich zum Ziel, Standards für die Verlagsbranche zu erarbeiten und einen Best-Practice-Benchmark zu entwickeln, der Prozesse auf transparente Weise vergleichbar macht. Für die kommenden Arbeitstreffen hat sich die Werkstatt dafür entschieden, das Zusammenwirken einzelner Prozessschritte in definierten Workflows im Detail zu diskutieren.


 
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